
Razzia, Café de Flore, um 1925. Farbillustration (Art Déco). Das Motiv zeigt das Café de Flore als Schauplatz der Pariser Moderne – einen Ort des Lesens, des Gesprächs und der urbanen Eleganz. Razzia war ein französischer Illustrator der 1920er-Jahre, der für Plakate und Magazinillustrationen arbeitete und das zeitgenössische Großstadtleben in einer klaren, stilisierten Bildsprache festhielt. Im Bild signiert: „Café de Flore par Razzia“.
Spuren der Gegenwart
Unsere Zeit ist geprägt von tiefen Verunsicherungen. Alte Muster kehren zurück – nicht als Wiederholung, sondern als Reim.
Populismus und Angstpropaganda bedienen uralte Mechanismen: Vereinfachung, Feindbilder, emotionale Mobilisierung. Was heute digital verstärkt wird, ist historisch vertraut – die gezielte Erzeugung von Angst als politisches Werkzeug.
→ Populismus und Angstpropaganda heute
Dem gegenüber stehen die großen Texte der Menschheit. Die heiligen Bücher der Weltreligionen entstanden in Zeiten existenzieller Umbrüche. Sie suchten Orientierung, Sinn und Maß – nicht Macht, sondern Verantwortung.
→ Die heiligen Bücher der Menschheit – Herkunft, Botschaften und Bedeutung
Und zwischen den großen Traditionen und den politischen Verwerfungen steht der einzelne Mensch immer wieder vor sich selbst: im Ringen um Identität, Freiheit und Selbstverantwortung. Wie lässt sich Technik nutzen, ohne bewusstseinslos zu werden?
→ Max Frisch als Selbstversuch – Technik und Bewusstsein
Zwischen Angst und Sinn, zwischen Manipulation und Erkenntnis, entscheidet sich auch heute, welche Geschichten wir glauben – und welche wir weitertragen.
Heydrich, Pannwitz und die Rote Kapelle
Quantenwelt, KI und die Suche nach Wahrheit – Eine persönliche Annäherung