
Erwin Schrödinger (1887–1961), der österreichische Physiker, Philosoph und Nobelpreisträger, gehört zu den Begründern der modernen Quantenmechanik.
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Geboren: 12. August 1887 in Wien
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Gestorben: 4. Januar 1961 in Wien
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Nobelpreis für Physik: 1933, gemeinsam mit Paul Dirac
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Wichtigste Leistung: Entwicklung der Wellenmechanik und der Schrödinger-Gleichung (1926).
Auf der Suche nach dem Leben (Erwin Schrödinger) | Naturwissenschaften | Essays im Austria-Forum
Wofür wurde er berühmt?
1. Die Schrödinger-Gleichung (1926)
Sie beschreibt mathematisch, wie sich Quantenzustände entwickeln. Damit wurde es möglich, das Verhalten von Elektronen in Atomen zu berechnen.
2. Schrödingers Katze (1935)
Sein berühmtes Gedankenexperiment: Eine Katze befindet sich in einer geschlossenen Kiste. Nach einer bestimmten quantenmechanischen Beschreibung erscheint sie vor einer Beobachtung zugleich lebendig und tot.
Schrödinger wollte damit die Schwierigkeiten verdeutlichen, die entstehen, wenn man die Quantenmechanik unmittelbar auf unsere Alltagswelt überträgt.
3. Sein Buch „Was ist Leben?“ (1944)
Hier fragte er, wie sich das Leben physikalisch erklären lässt. Das Buch beeinflusste die spätere Molekularbiologie und die Erforschung der Erbsubstanz.
Lexikon der Biologie
Schrödinger und der Nationalsozialismus
1933 verließ Schrödinger Deutschland aus Gegnerschaft zum Nationalsozialismus. Nach weiteren Stationen arbeitete er viele Jahre in Dublin. Sein politischer und biografischer Weg war dabei nicht völlig widerspruchsfrei.
Nobelpreis+1
Schrödinger als Philosoph
Was ihn über die Physik hinaus interessant macht, ist sein Nachdenken über Bewusstsein, Leben und die Einheit der Wirklichkeit. Er beschäftigte sich unter anderem mit indischer Philosophie.
orden-pourlemerite.de
Für Ihre Arbeiten über die Quantenwelt und den Digitalen Humanismus eröffnet sich damit eine spannende Frage:
Kann die Naturwissenschaft erklären, was der Mensch ist – oder bleibt zwischen physikalischer Beschreibung, Bewusstsein und Menschenwürde eine entscheidende philosophische Lücke?
Gerade diese Frage könnte uns zu einem weiteren fiktiven Gespräch mit Erwin Schrödinger führen.
